Nesten kann auch Ihr RIP. Was er nicht kann: wissen, wofür er nestet. Ein RIP kennt Dateien, keine Aufträge — nicht den Größenlauf, nicht die Stückzahl je Variante, nicht den Kunden und schon gar nicht, was der Bogen kosten darf. Hier ist es umgekehrt: Sie hinterlegen Bogen-Templates für die Materialien, die Sie tatsächlich fahren — DTF-Rolle in 30, 33 oder 60 cm, A4- und A3-Breite oder eine beliebige eigene Breite, jeweils mit Preis pro Laufmeter, Rändern, Motivabständen, maximaler Bogenlänge oder Endlosrolle. Der Bogen selbst entsteht dann aus dem Auftrag: Motive, Größen und Mengen kommen aus den Positionen, werden materialoptimiert verteilt und als druckfertiges PDF ausgegeben. Die verbrauchte Länge wird je Bogen berechnet, mit dem Laufmeterpreis bewertet und dem Auftrag zugerechnet. Manuell layoutete Druckbögen gibt es damit keine mehr.
Druckdaten kommen aus dem Shop-Konfigurator, per Upload oder aus dem Kundenmail — und werden direkt am Auftrag archiviert, samt Freigabestand. Niemand sucht Dateien in Ordnerstrukturen zusammen.
Aus Varianten, Größen und Mengen ergibt sich, welches Motiv in welcher Größe wie oft gedruckt werden muss. Größenabhängige Skalierungen sind hinterlegt — S bekommt nicht dieselbe Motivgröße wie XXL.
Je Material ein Template: Rollenbreite (Presets für DTF-Rollen 30/33/60 cm sowie A4- und A3-Breite, sonst frei), Preis pro Laufmeter, Ränder, Motivabstände, maximale Bogenlänge oder Endlosrolle. Dazu optional Spiegelung für Transfermaterial und ein Code-Streifen mit QR und Auftragsnummer, damit am Drucker klar ist, wohin der Bogen gehört.
Die Motive werden auf der nutzbaren Breite verteilt: Abstände eingehalten, Drehung genutzt, Restfläche minimiert, mehrere Bögen gebildet, wenn es einer nicht fasst. Passt ein Motiv selbst auf einem leeren Bogen nicht, meldet das System es vorher — statt es stillschweigend wegzulassen.
Der Bogen landet als druckfertiges PDF im Produktionsworkflow — auf Wunsch als ZIP mit Gesamt-PDF und je Bogen einer eigenen Datei, ohne Zwischenschritt in Illustrator. Die verbrauchte Länge wird mit dem Laufmeterpreis des Templates bewertet und dem Auftrag zugerechnet. Fehlt bei einer Position die Motivdatei, blockiert das System Druck und Speichern, statt einen halben Bogen auszugeben.
Gedruckte Bögen melden ihren Status zurück an den Auftrag. Arbeiten Sie mit einem externen Druckpartner, bekommt er die freigegebenen Bögen in einem eigenen Portal und meldet den Fortschritt von dort — der Auftrag führt den Status automatisch mit.
Kein Öffnen der Grafiksoftware, kein Anordnen, kein Exportieren. Der zeitaufwendigste Handgriff vor dem Druck entfällt vollständig — die Veredelung selbst bleibt Handwerk, der Papierkram davor nicht.
Materialoptimiertes Verteilen nutzt die Bogenfläche aus. Weil jedes Template seinen eigenen Laufmeterpreis hat, steht nach dem Rechnen nicht nur die verbrauchte Länge da, sondern der Materialwert je Bogen und je Auftrag — statt am Jahresende zu rätseln.
Materialverbrauch und Arbeitsschritte hängen am Auftrag. Damit lässt sich der Deckungsbeitrag je Auftrag tatsächlich rechnen — und beim nächsten Angebot sauber ansetzen.
Motive, Skalierungen und Freigaben sind archiviert. Ein Nachdruck läuft identisch zum Original — ohne Rückfragen beim Kunden, ohne Abweichung in Position oder Größe.
Druckbögen entstehen auftragsbezogen on the fly — für jede Rollenbreite, mit millimetergenau verbuchtem Folienverbrauch je Rolle. Manuelle Bogen-Layouts entfallen komplett: Aus einer halben Stunde in der Grafiksoftware wird ein Klick.
Bogen-Templates im Detailarrow_forwardEin RIP nestet Dateien, die ihm jemand vorlegt. Er weiß nicht, dass Größe S ein kleineres Motiv braucht als XXL, wie viele Stück je Variante bestellt wurden oder zu welchem Auftrag der Bogen gehört. Hier entsteht der Bogen aus den Auftragsdaten selbst — und der verbrauchte Folienabschnitt wird diesem Auftrag zugerechnet. Ihr RIP bleibt dabei, wo er hingehört: beim Drucken.
Für den Standardfall nicht. Der Bogen kommt als druckfertiges PDF aus dem Auftrag. Grafiksoftware brauchen Sie nur noch dort, wo tatsächlich gestaltet wird — nicht mehr für das Anordnen von Motiven auf dem Bogen.
Je Bogen wird die tatsächlich benötigte Länge ermittelt — inklusive der im Template hinterlegten Ränder — und mit dem Laufmeterpreis dieses Materials bewertet. Bei mehreren Bögen steht der Wert je Bogen und in Summe da. So bleibt nachvollziehbar, welcher Auftrag wie viel Material gezogen hat.
Ja. Freigegebene Bögen lassen sich einem Druckpartner in einem eigenen Portal bereitstellen. Er sieht nur seine Aufträge, meldet den Produktionsstatus je Bogen zurück, und Ihr Auftrag führt den Status automatisch mit.
Nein. Ein Bogen-Template beschreibt schlicht ein Material: nutzbare Breite, Preis pro Laufmeter, Ränder, Motivabstände und maximale Länge — oder Endlosrolle. Für DTF sind Rollenbreiten von 30, 33 und 60 cm als Preset hinterlegt, dazu A4- und A3-Breite; jede andere Breite tragen Sie selbst ein. Damit lässt sich alles rechnen, was von der Rolle oder im Bogen läuft. Ob gespiegelt wird, entscheidet ebenfalls das Template — für Transfermaterial ein Haken, sonst nicht.
Die Bogenberechnung greift überall dort, wo Motive auf einer Fläche verteilt werden. Stickerei bringt dagegen keinen Bogen hervor — Stick, Siebdruck und Konfektion laufen als eigene Arbeitsschritte im selben Auftrag mit, inklusive Zeiten, Maschinen und Statusverfolgung in der Produktionsplanung. Farbauszüge für den Siebdruck erzeugt das System nicht.
Ja. Passt nicht alles auf einen Bogen, werden mehrere gebildet und je Bogen Länge und Materialwert ausgewiesen. Zusätzlich lassen sich Teil-Bögen für einzelne Positionen erzeugen und getrennt freigeben — jeder Teil bekommt sein eigenes eingefrorenes PDF und seinen eigenen Status beim Druckpartner. Was nicht geht: Motive aus mehreren verschiedenen Aufträgen auf denselben Bogen legen — die Zuordnung Bogen → Auftrag bleibt eindeutig.
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